Aller Anfang ist schwer - auch der eines Kinder- und Jugendparlamentes. Bei der ersten Sitzung des jüngsten gewählten Vlothoer Gremiums mussten gestern Abend zunächst die parlamentarischen Notwendigkeiten erledigt werden. Erst in der nächsten Sitzung wird sich das Parlament mit konkreten Themen beschäftigen.
"Wir nehmen dieses Parlament ausgesprochen ernst", erklärte Bürgermeister Bernd Stute in seiner Begrüßung der Parlamentarier. "Wir wollen einen fruchtbaren Dialog." Und der solle auf Augenhöhe stattfinden. "Die Tür ist immer offen - nach Voranmeldung natürlich."
Doch vor die fruchtbare Arbeit des Parlamentes hat die Demokratie eine Verfassung gesetzt. Die war bereits zuvor von Jugendlichen unter der Anleitung von Johannes Schröder von der Stätte der Begegnung erarbeitet worden - und wurde von den Parlamentariern nach nur kurzer Diskussion verabschiedet. Künftig kann sie mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit vom Kinder- und Jugendparlament selbst geändert werden.
| © VA-Fotos: J.H.Rogge |
Einiges an Arbeit kommt auf den Sprecher zu. Künftig wird er in den städtischen Gremien die Meinung der Jugendlichen vertreten und auch organisatorisches für das Parlament erledigen. Und da gibt es anscheinend noch Verbesserungsbedarf. Wie einige der Parlamentarier berichteten, hatten sie von der gestrigen Sitzung nur durch Zufall erfahren - im Bus.
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